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Zum Vergleich: Ein heutiger (Anfang 2011) für den Videospieler ausgestatteter PC hat mindestens 4.096 KB Arbeitsspeicher und 3.000 MHz Prozessorleistung. Als Monitor diente damals der heimische Fernseher. Bis 1986 wurden allein in Deutschland über 1.000.000 Commodore 64 verkauft. Für die Neuanschaffung mussten zu diesem Zeitpunkt nur noch 600 DM investiert werden. Der C=64 war im Übrigen nicht mit einem Speichergerät (z.B. Festplatte) ausgestattet. Lediglich die Programmiersprache Basic wurde auf 3 ROM-Chips mit insgesamt 20 KB abgelegt. Und Basic war für viele Hobbyprogrammierer eine willkommene Abwechslung, da aus den Fachzeitschriften seitenlang Basicbefehle in Fleißarbeit abgetippt wurden, um letztendlich ein Resultat in Form eines einfachen Spieles oder einer Melodie aus dem Rechner zu zaubern. Nach der für den Start erforderliche Eingabe „run“ folgte leider oftmals die Fehlermeldung „?Syntax Error in ...“, da der Abtippfehler irgendwo im Detail lag. |
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![]() Der allererste Aldi-PC: Commodore 64 mit 1 MHz |
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Aus der Datasette ertönten dazu Geräusche, die mit dem heutigen Übertragungsgeräusch eines FAXes zu vergleichen sind. Wesentlich fortschrittlicher wirkten die damaligen Floppy-Gerate, die für die Übertragung der Daten von der 5,25″-Diskette kürzere Ladezeiten benötigten und zusätzlich mit 1.200 KB mehr Speicherkapazität boten. Auf der Diskette konnten sogar Rekorde abgespeichert werden, die bei den unterhaltsamen Epyx-Spielen wie World-Games, Winter-Games und Summer-Games in mühevoller Joystickarbeit erspielt wurden. Da die Spieler oftmals eine Vielzahl der 5,25″-Disketten untereinander austauschten und kopierten, wurden aus ihnen mehr oder weniger unbewusst die ersten damals noch straffreien Raubkopierer. In der Gamebase-Datenbank sind bis heute mehr als 20.000 Spiele gelistet! Und diejenigen, die zu Hause keinen heimischen C=64 besaßen, spielten in den Computerabteilungen der Kaufhäuser. Die Produktion der legendären Computers wurde erst 1993 eingestellt. Bis dahin wurde der C=64 optisch und technisch immer wieder verändert. Die Kompatibilität zwischen den Geräten konnte dabei nur Aufrecht erhalten werden, indem die Prozessorleistung des Rechners nicht gesteigert wurde. Im Jahre 1988 tauchte übrigens der ersten Aldi-Computer auf: Der über die Aldi-Ketten angebotene C=64 ! |
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